Bezirksverband der KAB Main-Rodgau

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Stand vom 3.3.2005

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Presse und Öffentlichkeitsarbeit der KAB - Main-Rodgau:

40-Stundenwoche steigert die Arbeitslosigkeit


Die 40-Stundenwoche wird so langsam schmackhaft gemacht, die Wirtschaft droht mit der Verlagerung von Standorten in Billiglohnländern, dem Staat fehlen die Steuern, weil die Steuerreform keinen Aufschwung produziert sondern neue Arbeitslosigkeit im Staatsdienst, befürchtet der Limburger Diözesanpräses der KAB (Katholische Arbeitnehmer-Bewegung) Prof. Dr. Ernst Leuninger.

Wir sind weltweit der beste Industriestandort, pro Kopf wird bei uns etwa das Doppelte wie in Japan und das Dreifache wie in den USA produziert. Mit den USA wechseln wir uns in der Exportspitzenleistung überhaupt ab.

Das Gerede von Politikern, die die 40-Stundenwoche fordern und gleichzeitig für den Abbau der Arbeitslosigkeit reden, ist unglaubwürdig. Die 40-Stundenwoche fördert die Arbeitslosigkeit, im Bereich des Staates gingen knapp 4% Arbeitsplätze verloren, in der Industrie sieht es ähnlich aus. Hier zieht nur rein betriebswirtschaftliches Denken, damit wird mehr verdient, aber nicht volkswirtschaftliches, denn die Arbeitslosigkeit wird steigen und der Massenverdienst erneut abnehmen. Damit wird wieder die schwache Binnenkaufkraft weiter geschwächt, ein Teufelskreis.

Und die Rationalisierung, die Arbeitsplätze abbaut, geht weiter. So boomt die Maschinenbauindustrie, aber es wurden und werden dort Arbeitplätze abgebaut.

In Europa wird damit ein Wettkampf der Arbeitszeiten in Gang gesetzt. Das schafft neue Arbeitslosigkeit über unsere Grenzen hinweg. Wir sind in Europa hinsichtlich der Länge der Arbeitzeit im Mittelfeld, einiges unter uns sind noch Großbritannien, Frankreich und eine Reihe anderer Länder.

Sicher sind die bei Siemens durch Abwanderungsdrohungen durchgedrückten Lohnabsenkungen und Arbeitszeitverlängerungen noch keine grundsätzliche Verlängerung der Arbeitszeit, aber ein Einstieg in diese Richtung die in Staat und Wirtschaft neue Begehrlichkeiten wecken. So ist die Arbeitslosigkeit aber nicht zu lösen, eher im Gegenteil.

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