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Stand vom 28.5.2005

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Nachrichten aus der Offenbacher Kante
Information aus dem KAB-Bezirk Mainz

Verunsicherung der Bürger durch immer wieder neue „Rentenreformen“ und die „Tricks der Regierung“ zur Sicherstellung der Renten

Rentenmodelle in der Diskussion:

Am 21.Mai fand die Diskussion zum Thema „Die Renten sind sicher !!??“ in Mainz, im „Nr.10 - Kirche am Markt" statt. Zahlreiche Parteienvertreter von SPD, CDU und Grünen sowie Interessierte aus den Pfarreien, durch die Presse neugierig geworden, kamen dieser Bezirksveranstaltung der Katholische Arbeitnehmer-Bewegung KAB.

Zunächst folgten alle der Darstellung von Theo Heeck, vom Familienpädagogischen Institut der KAB in Haltern. In diesem Institut wurde das Rentenmodell entwickelt, welches inzwischen von vielen katholischen Verbänden übernommen wurde und den Ausgangspunkt der Diskussion bildete.

Obwohl die BfA die Finanzierbarkeit der KAB-Vorstellungen nachgerechnet hatte, blieb Frau Marianne Grosse (SPD), MdL skeptisch. Auch wenn viele der gestellten Forderungen und Maßnahmen nachvollziehbar seien, so sei „nicht alles was wünschenswert ist auch finanzierbar“.

Eine Einstellung die durchaus von Prof. Dr. Michael Pietsch, der für die CDU im nächsten Landtag die Vororte der Stadt Mainz vertreten will, geteilt wurde. Die weitere Verunsicherung der Bürger durch immer wieder neue „Rentenreformen“ und die „Tricks der Regierung“ zur Sicherstellung der Renten 2005 prangerte er an, plädierte aber dennoch für Lösungen, die ein Festhalten am vermeintlich Bewährten bedeuten.

Thomas Pensel, Mitglied im Parteirat Bündnis 90/Die Grünen Rheinland-Pfalz und möglicherweise auch schon bald Landtagskandidat für einen Mainzer Wahlkreis, sah einige Vorstellungen des Modells der katholischen Verbände durchaus mit den Zielen seiner Partei vereinbar. So sei es richtig die Grundsicherung in das Rentensystem einzubauen und alle Einkommensarten für die Beitragszahlung heranzuziehen.

Fragen der Politiker und auch aus dem Publikum konnte Theo Heeck in einer 2.Runde weitgehend klären. So sei z.B. ein Bestandsschutz für die bisher erworbenen Rentenanwartschaften schon vom Grundgesetz her sicherzustellen und eines der wichtigsten Ziele des Modells sei es die Familien zu stärken, ohne gleich einen völligen Systemwechsel herbeizuführen. Auch Politiker und Publikum kamen nochmals zu Wort. Am Ende danke Ludwig Braun, KAB-Bezirksvorsitzender und Moderator der Veranstaltung allen für die lebhafte Diskussion. „Das Ziel, Bürger und Politik mit unseren Thesen, als Alternative zu den kurzatmigen Vorschlägen der letzten Zeit, vertraut zu machen, wurde erreicht“.

 21, Mai 2005, Ludwig Braun